Nein, ich hatte nie Angst vor diesem zweiten Buche. Hatte nie Angst, es könnte nicht so toll werden, wie Zeichen im Sand, weil es einfach eine komplett andere Geschichte ist. Ein anderes Genre und somit auch eine andere Schreibweise.

Es ist eine sehr persönliche Geschichte, in die ich dadurch wahnsinnig tief eintauchen konnte, was Gefühle anging. Ich denke, dass wird man als Leser auch spüren.

Das erste Feedback von einer meiner Testleserinnen kam sehr schnell und hat mich glücklich und traurig zugleich gemacht. Glücklich, weil ich es geschafft habe sie auf einer emotionalen Ebene mit meinen Worten zu treffen. Traurig, weil sie sich so sehr in die Protagonistin hineinversetzen konnte, da sie selbst schon schlimme Dinge erlebt hat.

Nun weiß ich, dass ich die Geschichte genau zum richtigen Zeitpunkt geschrieben habe und dass sie viele Leserinnen erreichen wird. Und genau das war mein Wunsch für die Geschichte. Einfach zu zeigen, dass niemand allein ist. Das es andere Menschen gibt, denen auch schlimme Dinge passieren, die aber nicht darüber sprechen. Und was mich besonders ehrt und glücklich macht. Ich habe diese Leserin dazu animiert ihre Geschichte niederzuschreiben. Ich habe also jetzt schon etwas mit meinem Buch, das noch nicht mal draußen ist, erreicht, ich habe jemanden erreicht und das ist mein größter Wunsch.

Ich hatte Angst, die Geschichte könnte am Anfang langweilig sein, weil es für die Protagonistin erst einmal Bergab geht. Doch die Geschichte soll auch zeigen, was sich verändert, wenn man nicht aufgibt und an sich arbeitet. Sich selbst verändert. Alles beginnt bei dir selbst! Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben und das ist weder egoistisch noch arrogant oder sonst etwas.

Nun kann ich es kaum erwarten die Geschichte in die Welt zu entlassen und hoffentlich noch mehr Leserinnen zu finden, denen sie auf irgendeine Art hilft und etwas bewirkt.